Keine Mehrheit für den Leinebogen, HAZ vom 16.01.2014

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Es gibt in der Regionsversammlung keine politische Mehrheit für die Projektidee Leinebogen - dies ist jetzt klar und wird heute von der HAZ unter dem Titel "Keine Mehrheit für den Leinebogen" aufgegriffen.

Nach der CDU-Fraktion hat jetzt auch die SPD-Fraktion "gestern einstimmig beschlossen, das Milliardenprojekt nicht ins neue regionale Raumordungsprogramm aufzunehmen." Zuvor, so wird weiter berichtet, hatten schon die Grünen den Leinebogen abgelehnt.

NABU ruft zu Protest auf, Leine-Zeitung vom 13.01.2014

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Ebenfalls im Rahmen der Öffentlichen Anhörung am 14.01.2014 hat Herr Wachtel, Vorsitzender des NABU Ragion und Stadt, die Gegner der Projektidee Leinebogen zur Teilnahme an der Veranstaltung aufgerufen.

Herr Wahtel wird zitiert: "Es gibt Gründe genug, dieses Wahnsinnsprojekt zu verhindern." In diesem Zusammenhang verweist Herr Wachtel auf "unter anderem über 30 Brutvogelarten" und und die jüngst wieder zunehmenden Bibervorkommen.

Biber siedeln sich in Seelze an, Leine-Zeitung vom 04.01.2014

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Jahrzehnte lang galt der Biber in Deutschland als ausgerottet. Seit einiger Zeit fühlt sich der Biber jetzt in der Nähe von Hannover immer wohler.

Am 4. Januar 2014 berichtet die Leine-Zeitung, dass der Biber besonders in der Leineaue bei Letter immer aktiver wird. Gemeinsam mit Herrn Ilse vom NABU konnten Bissspuren und gefällte Bäume entdeckt werden.

"Erst in den vergangenen 30 Jahren hat sich die Population ganz langsam wieder etwas erholt" berichtet Herr Ilse vom NABU.

Besonders wichtig: "Die Biber in Lohnde und Letter sind für den Naturschützer ein weiterer Grund, dass die Idee der Seenlandschaft nicht umgesetzt wird: 'Wenn die Leineaue geflutet würde, würde es das Aus für die Biber in Seelze bedeuten. Sie würden keine Nahrung mehr finden.' ".
Den vollständigen Bericht finden Sie unter: http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Seelze/Nachrichten/Sensation-Biber-siedeln-sich-in-Seelze-an

 

Fotos: Friedhelm Ilse

Mehr Bilder finden Sie hier: http://www.leineaue.eu/index.php/leineaue-galerie/biber-in-letter-januar-2014

Leserbrief Leine-Zeitung, Frau Monsler

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Sehr geehrte Damen und Herren,

bemerkenswert ist die Arroganz, mit der das Projekt durchgesetzt werden soll. Entgegen der ursprünglichen Aussage des Vereins „Leinebogen“, dass eine Projektplanung nicht gegen den Willen der beteiligten Kommunen erfolgen würde, macht sich der Vereinsvertreter Herr Richter nun die Welt, wie sie ihm gefällt. Getreu des Mottos „Warten wir mal die Kommunal-wahl ab“, wird nun fleißig daran gewerkelt, Mehrheiten solange zu organisieren, bis sie ins Konzept passen. Leider ist der durch den „Leinebogen“ geplante Eingriff in eine intakte Auenlandschaft, die dazu da ist Hochwasser aufzunehmen, im Gegensatz zu Mehrheits-verhältnissen nicht unumkehrbar. Die Wählerinnen und Wähler werden daher das Abstimmungsverhalten ihrer Vertreter in Stadt und Region genau registrieren.

Ausgerechnet das aktuelle Leinehochwasser wird nun von Herrn Richter dazu missbraucht zu behaupten, der geplante „Leinebogen“ entspanne zukünftige Hochwasserlagen und hätte Straßensperrungen überflüssig gemacht. Infrastrukturelle Maßnahmen wie eine hochwasser-sichere Anbindung Letters an die B6 (sog. Leinesprung) sind aber nicht von der Realisierung des Projekts abhängig. Herr Richter verschweigt denn auch, dass die Kosten erforderlicher Infrastrukturmaßnahmen nicht durch das Projekt refinanziert werden. Die Investoren haben keineswegs vor, eine hochwassersichere Leinequerung zu finanzieren, denn daran verdienten sie ja kein Geld. Derartige Kosten sollen auf die ohnehin schon klammen Kommunen, Region und Land abgewälzt werden. Und so viel sollte auch der Bürgermeister der Stadt Seelze, Herr Schallhorn, wissen, ohne das seiner Ansicht nach noch nicht alle Fakten auf dem Tisch lägen.

Rat lehnt den Leinebogen ab, HAZ Leine-Zeitung, 01.06.2013

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Am 1. Juni 2013 berichtet die HAZ Leine-Zeitung von der ablehnenden Entscheidung des Rates der Stadt Seelze zu der Projektidee Leinebogen.

Dies ist jetzt mittlerweile das (mindestens) dritte(!) offizielle / politische "Nein" zu der Projektidee.

Während die Projektidee weiter an Zustimmung verliert zeigen sich die Projektinitiatoren unbeirrt. Trotz der offiziellen Zusage der Projektinitiatoren im Juli 2012 in Letter vor rund 200 Zuhören die Projektidee bei einem(!) politischen Nein fallen zu lassen gilt dieses Wort nicht mehr! Als ob die politische Meinung der gewählten Vertreter der betroffenen Bürgerinnen und Bürger nicht zählt, gehen die Projektinitatoren um Herrn Grobe stur weiter - bemerkenswert und mehr als erschreckend!

Die Leine Zeitung titelt: "Rat lehnt den Leinebogen ab" und weiter "Mit großer Mehrheit hat sich der Rat gegen den sogenannten Leinebogen ausgesprochen".

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