Leinebogen-Gegner bestimmen Debatte

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In der HAZ Leine-Zeitung vom 26.10.2012 wird unter der Überschrift "Leinebogen-Gegner
bestimmen Debatte" über die Informationsveranstaltung am 24.10.2012 in Garbsen berichtet, die auf Einladung der SPD stattgefunden hat.


"Initiative für Freizeitseen hat schweren Stand bei Präsentation" lautet die zweite Überschrift.

Wesentliche Kommentare werden wie folgt zusammen gefasst: "Trotzdem bleibt der Widerstand besonders bei Naturschützern massiv: „Sie wollen eine absolut intakte Landschaft vernichten“, empörte sich Waldemar Wachtel, Vorsitzender des Naturschutzbundes in Garbsen, und stieß damit in dasselbe Horn wie Seelzes Naturschutzbeauftragter Willi Raabe: „Es ist der Hammer, dass da angeblich nichts Wertvolles sein soll“, sagte dieser."

Eine weitere Überschrift lautet: "Zwei Milliarden Euro Investition bei 1200 neuen Arbeitsplätzen".

Auch in der Berichterstattung wird die Scheibchentaktik der Projektinitiatoren deutlich. Die Größe der Seen scheint keine wesentliche Rolle zu spielen, die Anzahl der Wohneinheiten etc. bleibt bestehen.

Informationsveranstaltung der "Unabhängigen" abgesagt

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Guten Morgen liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

auf Seite 4 in der Sonntagszeitung vom 21.10. teilen die "Unabhängigen" mit, dass ihre Präsentation "Leinebogen" ausfällt.
Sie empfehlen den Bürgern die Veranstaltung der SPD im Gasthaus Alt Garbsen am 24. Oktober.

Das zu ihrer Information, ich freue mich darauf, Sie morgen Abend wieder zu sehen!

Ihr
Christian Petzold

Weitere Informationen:
http://leineaue.blogspot.de

Nächste Termine:
Mittwoch, 24.10.2012, ab 19 Uhr, Gaststätte "Alt Garbsen", Hannoversche Straße 156, 30823 Garbsen

Leserbrief von Herrn Herwig, 06.08.2012

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Leserbrief

Warum soll die Leineaue geopfert werden?  Der Maschsee täte es doch auch!


Gedanken zur Bürgerinformationsveranstaltung  Leineaue / Leinebogen vom 19.07. im Georg-Büchner-Gymnasium in Letter
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Dieser Informationsabend hat mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet.

 

Angeblich  ist die Planung noch nicht soweit um konkrete Antworten zu geben.

 

Kosten und Finanzierung sind nicht genau zu beziffern.

 

Eine Kalkulation von 2 oder 3 Mrd. sind genannt. Basierend auf einer Berechnung von  2006.
Inflation
nicht berücksichtigt. Ungenauer geht es  nicht. Will man nicht, oder kann man nicht konkret werden ?

 

Mir macht das geballte Nichtwissen auf dem Podium Angst.

 

Gutachter,  die durch fortgesetzt freundliches Reden ihre Erkenntnisse pastoral der Gemeinde verkünden.

 

Ein schon etwas nervös wirkender Architekt, der  bei der Vorstellung offensichtlich Probleme hat, sich auf den eigenen Plänen zurechtzufinden.
Ein scheinbar redegewandter, dynamisch wirkender Herr auf dem Podium reagiert auf hartnäckiges Nachfragen oft sehr ungehalten.
Bei Kritik, der er nicht ausweichen kann, beginnt er Drohszenarien aufzubauen.
Zitat: "Man kann auch schon vor lauter Angst  Selbstmord begehen" schleudert er hoch erregt seine Antwort an einen Frager in den Saal.
Die konkreten Detailfragen eines Wasserbauingenieurs aus dem Publikum bleiben unbeantwortet.
Wie hoch und wo ist das Projekt mit all seinen Risiken versichert? Der Frager bekommt auch bei wiederholter Nachfrage keine konkrete Antwort.
Dann wird die Leineaue schlecht geredet, ein wertloses, schadstoffbelastetes Gebiet, das saniert werden muss, um es für den Menschen wieder attraktiv  zu machen.
Dann wieder wird das Steinhuder Meer schlecht geredet, ein Algen belasteter Tümpel mit grüner Grütze, der mit diesem  Zukunftsprojekt nicht zu vergleichen ist.
Der Planer redet vom Leinesprung, der mit eingeplant werden soll. Das alles soll zu 90% (privat?) finanziert werden.
Müssen wir dann auf der Brücke Maut zahlen? 

 

Der Wortführer auf dem Podium droht mit einer trostlosen Verliererzukunft für den Großraum Hannover, wenn die Pläne abgelehnt werden.

 

Bürgernähe, den Bürger mitnehmen, in die Planungen einbinden, das sieht glaube ich anders aus.

 


Die Vorstellung der schönen neuen Freizeitwelt samt Marinas und Vergnügungshotels an diesem Abend, bestärkt mich in meiner Vermutung, dass dies nur ein Alibi für den Bau von 10 000 genannten Wohneinheiten im Überschwemmungsgebiet ist. Mit deren Verkauf will man all das finanzieren  und dann noch gut verdienen.
Das kann nicht gut gehen.

Die Leineaue ist nicht Hannover. Warum soll ausgerechnet mit ihr Hannovers Zukunft gerettet werden? 
Es liegt doch nahe, die Pfahlbauten mit den 10 000 Wohneinheiten in den Maschsee zu bauen. Das Westufer ist fast noch unbebaut und die Infrastruktur ist schon vorhanden. Dank Üstrabooten ist sogar der öffentliche Nahverkehr auf dem See. Die Vermarktung ist dort auch sicher profitabler.

Helmut Herwig
Letter

PS.

Eine Seenlandschaft samt Marina muß bespielt werden, damit sie leben kann. Das bedeutet mindesten 5 x Feuerwerk im Jahr.
Große Seebühnen in den Anliegergemeinden mit DJ und Party an jedem Wochenende in der Saison.

Mindestens einmal im Jahr die See in Flammen mit 10 000 zahlenden Besuchern, die keinen Parkplatz finden.
Das bedeutet das Aus für Anlieger, Naturschutz, Ruhe und Vogelparadies.

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