Noch ein Nein zum Projekt Leinebogen

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titelt die Leinezeitung am 17.05.2013 und dazu : "Nach dem Ortsrat Letter spricht sich auch der Umweltausschuss gegen den Freizeitsee aus – Initiative zeigt Präsenz".
Der Umweltausschuss der Stadt Seelze hat sich gegen den so genannten "Leinebogen" und deutlich für den Erhalt der Leineaue als Naturlandschaft ausgesprochen: "Im Umweltausschuss waren sich die Parteien weitgehend einig und haben sich mit großer Mehrheit dem Antrag des Ortsrates Letter angeschlossen, der sich auf Initiative der CDU gegen den Leinebogen ausgesprochen hatte. Das Leinetal, heißt es darin, sei nicht nur ein von der EU geschütztes Flora-Fauna-Habitat-Gebiet, sondern in Sachen Luftaustausch und Temperaturausgleich auch wichtig für das Klima in Hannover. Außerdem lägen dort wertvolle landwirtschaftliche Böden.".

Es wird zitiert: "Für Helmut Herwig, Vertreter der Bürgerbewegung, hat das ganze Projekt nur ein Ziel: „Es geht darum, die Leineaue durch die Hintertür zu interessengeleitetem
Bauland umzuwidmen.“"

Herr Hackbarth fasst zusammen: "Mit dem Beschluss wollen wir den Investoren ein Signal geben".

Nach dem Ortsrat Letter hat jetzt der Umweltausschuss der Stadt Seelze ein klares "Nein" zu der Projektidee gegeben. Als nächstes kommt die Abstimmung im Rat der Stadt Seelze. Bleibt abzuwarten ob sich der "Leinebogen e.V." an seine vor Publikum wiederholt getätigte Zusage hält und nach einem klar ablehnenden Votum eines politischen Gremiums die Projektidee entgültig fallen lässt.

Ortsrat Letter will Leineaue erhalten, Leine-Zeitung vom 16.01.2013

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Heute in der HAZ - Leine-Zeitung:

"Ortsrat Letter will Leineaue erhalten"

Dazu titel die Leine-Zeitung weiter:

"Idee des Vereins Leinebogen wird abgelehnt: Kommunalpolitiker sind gegen eine künstliche Seenlandschaft"

Dazu schreibt die Leine-Zeitung "Der Ortsrat Letter hat sich als erstes politisches Gremium der Stadt Seelze einstimmig gegen den sogenannten Leinebogen ausgesprochen, eine künstliche Seenlandschaft zwischen Hannover, Garbsen und Seelze."

Leserbrief zur Flutung der Leineaue / Leinebogen

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Die Ortsvereine der CDU, SPD und Grünen, rund um die Leineaue, haben sich  eindeutig gegen dieses Projekt ausgesprochen.
Mit Ihnen soll es keine Bebauung und Flutung der Leineaue geben.
Und doch machen die Initiatoren um den SPD Regionsabgeordneten Richter und den Architekten Grobe weiter.
Sie nehmen die mehrheitliche Ablehnung einfach nicht zur Kenntnis.
Dagegen werden wir auch im neuen Jahr kämpfen. Die Leineaue ist Teil unserer Heimat und darf nicht zerstört werden.
Wir danken allen Mitstreitern und Unterstützern und wünschen ein glückliches, erfolgreiches 2013.
Bürgerbewegung pro Leineaue
(www.leineaue.eu)
Helmut Herwig
Letter

Leserbrief von Frau Richter, 19.12.2012

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Wo bleibt die Meinungsfreiheit in ihrer Zeitung, wenn ein Ressortleiter sich seit 2010 eindeutig für das fragwürdige Projekt zugunsten des Architekten Dr. Grobe ausspricht. Dieser tischt immer wieder neue Versionen des Leinebogens auf. Auf einmal spielt der Hochwasserschutz von Letter bis Gümmer keine Rolle mehr. Nun profitiert angeblich Neustadt-Bordenau davon. Auf Fragen gibt es keine Antworten, und es wird unterstellt, die Grünen prangerten den See nur als »Reichensee« an. Da wird unterschlagen, dass die Grünen in erster Linie aus Umweltgründen gegen das Projekt sind. Es wird auch nie klargestellt, woher das Wasser zum Ausgleich von Verlusten für die Seen kommen soll!!

In dem Artikel wird der Umweltminister Stefan Birkner zitiert. Was ist das für ein Umweltminister, der die Zerstörung einer wertvollen Auenlandschaft zugunsten einer Immobilienspekulation in Erwägung zieht?

Ständig behauptet die Planungsgruppe, dass mehr Natur durch diese Seen entsteht. Durch die Landwirtschaft, die immer wieder verunglimpft wird, sind natürlich bestimmte Flächen nicht begehbar. Dass durch die Seen 90 % der heutigen Leineaue als öde Wasserfläche nicht begehbar sein werden, fällt unter den Tisch!

Die Unterüberschrift >Die Politik hält sich zurück< erscheint mir sehr polemisch und sachlich falsch. So groß herausgebracht, fällt es natürlich sofort den Lesenden ins Auge und weckt Zweifel an den Nichtbefürwortern der Idee.

Zuerst wurde von den Planern die Aussage gemacht, wenn eine Gemeinde dagegen sei, würde das Projekt sofort ad acta gelegt. Eindeutig war das eine nicht redliche Aussage, denn es wird fleißig weitergemacht!! Aus Profitgier soll die Leineaue vernichtet werden. Hier stellen sich interessengeleitete Menschen verachtend über das Gemeinwohl und wollen die Heimat vieler Menschen egoistisch für ihren Profit zerstören, ohne später für die Konsequenzen zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Mehr Informationen über die Gegenargumente unter www.leineaue.eu

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