Bürgerbewegung pro Leineaue in der Leine-Zeitung

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Mit unserer Aktion, Ratsmitglieder der Städte Seelze und Garbsen anzuschreiben, sind wir heute in der Leine-Zeitung!
Lesen Sie erste Auszüge aus dem Artikel in unserem Pressespiegel nach.

In diesem Blog finden Sie bereits erste Antworten von Politikern.

Heiner Oelfke zur Projektidee Leinebogen

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Guten Tag Herr Petzold,
 
zunächst darf ich Ihnen und Ihrer Gruppe ein großes Kompliment zu Ihrer Homepage machen. Sie zeigt noch einmal eindrucksvoll, um was für eine wunderschöne Naturlandschaft es geht, für deren Erhalt Sie sich so engagiert einsetzen. Ich bin hier aufgewachsen und möchte diese Leineaue nicht missen oder gegen eine Seeenlandschaft eintauschen. Ihren Argumenten kann ich von daher nur beipflichten.
Als Ratsmitglied und gewählter Vertreter der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt muss ich aber um eine möglichst wertfreie Beurteilung bemüht sein. Das setzt voraus, dass ich mich auch mit den Vorstellungen der Befürworter auseinandersetzen muss. Was spricht dafür, was spricht dagegen.
Ich kann allerdings noch keine Gründe erkennen, die für das Projekt sprechen und hoffe mit Ihnen, dass sich auch unsere Nachkommen noch an der natürlichen Leineaue mit ihrer Vielfalt erfreuen können.
 
Mit freundlichen Grüßen
Heiner Oelfke

Hans Pandzioch zur Projektidee Leinebogen

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Sehr geehrter Herr Petzold,
 
ich bin Ihrer Meinung, dass es in Zukunft keine Veränderung der Leineaue geben wird. Bisher hat sich nur von den Seelzer Politikern  der Bürgermeister dafür interessiert. Es gibt keinen Antrag im Stadtrat dieses Thema auf die Tagesordnung zu bringen. Ich gehe auch davon aus, dass es nicht einmal ein Gutachten geben wird. Die Gutachtenkosten sind so hoch, dass der “Verein Leinebogen e.V.” die Kosten gar nicht bezahlen kann. Bisher hat sich auch noch kein betroffener Stadtrat damit beschäftigt. Das heißt, es gibt kein Interesse in den Städten. Ich glaube der Verein hat eingesehen, dass sich dieses Vorhaben sich nicht realisieren lässt. Sollte sich doch noch etwas bewegen, werde ich Sie Informieren.
mit freundlichen Grüßen.
 
Hans Pandzioch

Rolf Hackbarth zur Projektidee Leinebogen

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Hallo Herr Petzold,

 

ich habe mich schon vor einigen Monaten als Bürgermeister von Letter gegen das o.g. Projekt ausgesprochen.  Auch der OR Letter verwirft die Idee eines Leinebogens. Ich werde daher auf die von Ihnen in Ihrem Schreiben genannten Details nicht nochmals eingehen.

Da die in Ihrem Anschreiben unterzeichneten Personen mir nicht aus E-mail Kopie bekannt sind bitte ich Sie meine Antwort an alle Unterzeichner weiter zu leiten.

 

Mit freundlichen Grüßen für ein Erhalt der Leineaue

Rolf Hackbarth

e-Mail an die Ratsmitglieder der Stadt Seelze vom 16.11.2012

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Folgende e-Mail haben wir heute an die Ratsmitglieder des Rates der Stadt Seelze versandt:

Sehr geehrter Herr ...,

seit Monaten werden von dem Verein "Leinebogen e.V." in öffentlichen Veranstaltungen Planungen zu einer radikalen Umgestaltung der Leineaue zwischen Herrenhausen und Gümmer vorgestellt.

Die "Bürgerbewegung pro Leineaue" setzt sich mit aller Energie für die Erhaltung der Leineaue als offene Kulturlandschaft ein; die Projektidee "Leinebogen" lehnen wir in jeder denkbaren Ausprägung ab, denn das Projekt ist aus vielfältigen Gründen gegen die hier lebenden Menschen gerichtet. Aus unserer Sicht schwerwiegende technische und rechtliche Einwände bestärken uns in der  grundsätzlich ablehnenden Haltung.

Wir setzen uns heute mit Ihnen in Verbindung, da uns Ihre Meinung zu der Projektidee "Leinebogen" interessiert. Das Projekt Leinebogen wirft eine Reihe infrastruktureller, technischer, umweltrechtlicher und wirtschaftlicher Fragen auf. Konkrete Fragen der Anlieger zur Gefährdung durch Hochwasser und durch ansteigende Grundwasserspiegel wurden bisher mit knappen allgemeinen Worten von den Projektbeteiligten als unproblematisch abgetan. Einerseits spricht der Vorstand des Vereins Leinebogen e.V. von vorliegenden ausführlichen Gutachten und einer Machbarkeitsstudie, andererseits gab es in den Informationsveranstaltungen nur vage Angaben zu wasserbaulichen Eingriffen, weil angeblich nur grobe Voruntersuchungen durchgeführt wurden. Ähnliches gilt für Fragen zur Problematik der Verschlammung und Verkrautung der Seen. Wo aus heutiger Sicht Erläuterungsbedarf besteht ist in den vorläufigen Anmerkungen zu wasserbaulichen Aspekten beschrieben, die Sie als Anlage zu dieser e-Mail erhalten.

Alle in der nördlichen Leineaue betroffenen Gebiete sind entweder Landschaftsschutzgebiete (gemäß §26 Abs. 1 BNatSchG, Bundesnaturschutzgesetz) oder Natura2000-Gebiete (gemäß §31-36 Abs. 2 BNatSchG und Richtlinie 92/43/EWG des Europäischen Rates vom 21. Mai 1992, auch Flora-Fauna-Habitat oder kurz FFH-Richtlinie genannt). Der Schutz eines Natura2000-Gebietes ist auch im Niedersächsischen Naturschutzgesetz (NNatG) verankert und entspricht dem eines Naturschutzgebietes.

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