Ortsrat Letter einstimmig für Erhalt der Leineaue, 14.01.2013

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Ein wichtiger Schritt zur Erhaltung der Leineaue!

Der Ortsrat Letter stimmt über alle Fraktionen hinweg einstimmig für die Erhaltung der Leineaue.

Hier der entsprechende Antrag der CDU Fraktion

Antrag der CDU-Fraktion
 
Erhalt der Naherholungsflächen und der Kulturlandschaft im Bereich des so genannten „Leinebogens“
 
Beschlussvorlage
 
Der Ortsrat Letter möge beschließen:
 
Der Ortsrat spricht sich für den Erhalt der Naherholungsflächen und der Kulturlandschaft in ihrer bestehenden Form aus.
Der Ortsrat bittet den Stadtrat entsprechend zu beschließen.

HAZ vom 23.11.2010 "Im Industrie-Club finden Planer Unterstützung für Leinebogen"

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Am 23.11.2010 schreibt die HAZ "Im Industrie-Club, einem wichtigen Netzwerk von Wirtschaftsvertretern, durfte der Architekt Peter Grobe am Montagabend für seine Idee einer Seenlandschaft im Nordwesten Hannovers werben."

Dieser Artikel ist 2 Jahre alt - und Teile werden doch immer wieder ans Tageslicht geholt, daher folgender Beitrag im HAZ Forum:

Wiederholung...

Rund zwei Jahre ist es seit diesem Beitrag her.

Im Dezember 2012 erscheint erneut ein Beitrag der sich unkritisch und ohne Brücksichtigung der öffentlichen und parteipolitischen Meinung mit der Projektidee Leinebogen auseinandersetzt.

Ebenso erstaunlich ist, dass das gleiche Foto wieder verwendet wird - das wirft Fragen auf. Zum Beispiel, ob so durch einfach Verlagerung der Tatsachen erneut eine Einigkeit suggeriert werden soll. Eine Einigkeit, die zwei Jahre her ist...

Seit dem ist viel passiert. Es gibt die Bürgerbewegung pro Leineaue (www.leineaue.eu), die sich aktiv für die Erhaltung der Leineaue einsetzt.

Die großen politischen Parteien haben sich alle für den Erhalt und gegen die Projektidee Leinebogen positioniert.

Lesen Sie gerne das alles unter www.leineaue.eu nach.

Christian Petzold

Wunschzettel an Neustadt und Bordenau

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Liebe Neustädter, liebe Bordenauer,

dem HAZ-Artikel vom 17.12.2012 ist zu entnehmen, dass der Verein Leinebogen e.V. für euch die Folgen von Hochwasser um 35% mildern will. Ich weiß zwar nicht, wie das genau zu verstehen ist, es klingt aber nach schöner vorweihnachtlicher Bescherung. Es sei euch gegönnt, aber auch hier gilt: „Wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall“. Das Geschenk geht nämlich zu Lasten von uns Seelzern. Wir sollen die Hochwasserwelle mit einem Einstau vor Wehranlagen für euch abfangen. Das bedeutet also bei uns höhere Wasserstände in der Leine und im Grundwasser. Die sind schon jetzt hoch genug.

Liebe Neustädter, liebe Bordenauer, ich wünsche mir, dass ihr dem Verein Leinebogen e.V. mitteilt, dass ihr von ihm keine Geschenke möchtet, die eure Nachbarn bezahlen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Günther Barg

Dr. Jens Willms CDU Letter zur Projektidee Leinebogen

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Durch das Vorhaben Leinebogen würde eine bestehende Natur zerstört werden, um eine andere neue künstlich zu erschaffen. Landwirtschaftliche Flächen werden vernichtet, ohne dass für die ortsansässigen Betriebe Ersatz zur Verfügung stünde. Zwar werden Arbeitsplätze geschaffen, aber neben dem Baugewerbe nur in Gewerben, die in dieser Region bisher wenig vertreten sind.
Die geschätzte Dauer und die veranschlagten Kosten bedeuten aus meiner Sicht ein völlig unkalkulierbares Risiko; zudem bleibt unklar, wer die Investition zurück erwirtschaften soll. Der Nutzen eines erfolgreichen Projektes und die Lasten während seiner Entstehung sind durch den langen Realisierungszeitraum auf unterschiedliche Generationen verteilt. Wir dürfen die heutigen Bewohnern der Leineaue nicht für ein Bauvorhaben bezahlen lassen, von dem sie selbst nur wenig oder gar nicht mehr profitieren werden.
Doch selbst wenn alle Zweifel beseitigt wären, so bin ich mir sicher, dass die Menschen in dieser Region keinen "Leinebogen" wollen. Wer z.B. die Binnenalster schöner findet als die Leineaue, der zieht nach Hamburg. Die Menschen in unserer Region lieben ihre Leineaue, deshalb wohnen sie hier. Es ist auch die Pflicht der Kommunalpolitiker dies zu akzeptieren und als gewählte Volksvertreter sie dabei zu unterstützen.
 
Zusammenfassend lehne ich das Projekt "Leinebogen" daher ab.
 
Dr. Jens Willms
Stadtrat der Stadt Seelze,
Ortsrat in Letter,
Vorsitzender der CDU Letter

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