Bericht zur Abstimmung der Regionsversammlung zum Erhalt der Leineaue vom 11.03.2014

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Dienstag, den 11.03.2013 im Haus der Regionen Hannover, Hildesheimer Straße 18

Zum gemeinsamen Antrag der Fraktionen CDU/SPD/GRÜNE wurde unter TOP. 25.2 abgestimmt.

Antragstext:
Die Regionsversammlung spricht sich für den Erhalt der Naherholungsflächen in ihrer bestehenden Form aus.
Die Verwaltung erarbeitet ein Konzept zum Erhalt und zur qualitativen Verbesserung der bestehenden Flächen in der Leineniederung zwischen den Herrenhäuser Gärten und der BAB A2 unter besonderer Berücksichtigung der Naherholung und der Sicherung des Naturschutzes.

Beschluss der SPD-Regionsfraktion: Keine Berücksichtigung des "Projektes Leinebogen", 15.01.2014

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Nach Auswertung der am 14. Januar 2014 stattgefundenen Anhörung zum Projekt "Leinebogen" hat die SPD-Regionsfraktion in ihrer Fraktionssitzung am 15. Januar in Mellendorf einstimmig den Beschluss gefasst, die Regionsverwaltung aufzufordern, bei der Aufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramm 2015 das „Projekt Leinebogen“ nicht zu berücksichtigen.

Quelle: http://www.spd-regionsfraktion-hannover.de

Konzeptlose hydrologische Planung

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„Verbesserung des Hochwasserschutzes“ ist ein Schlagwort mit dem der Verein Leinebogen e.V. Zustimmung zum Projekt Leinbogen erlangen will. Öffentlichkeitswirksam wurde das Thema im Dezember 2012 mit der Titelzeile „Leinbogen ist gut für den Hochwasserschutz“ von der HAZ aufgenommen. Auch in der Anhörung am 14.1.2014 wurde vom Vorstand des Vereins wieder mit dem Thema geworben. Aber die Konzeptlosigkeit des Fachplaners wurde dann in der Anhörung erschreckend deutlich. Intelligente Lösungen seien notwendig. Man stehe am Anfang der Überlegungen. Wieder nichts Konkretes zu den Wasserständen. In einer Skizze wurde dann der Versammlung eine der denkbar schlichtesten Lösungsansätze zur Schaffung von Rückhaltevolumen präsentiert: man gräbt ein großes, tiefes Loch. D.h., die Seefläche von 600 Hektar wird bis auf das Niveau der Leinesohle ausgehoben. Das macht rd. 30 Millionen Kubikmeter Aushub, der transportiert und anderweitig untergebracht werden muss. Die Gigantomanie ufert aus und nimmt Gestalt an. Es ändert aber nichts daran, dass die Retentionswirkung absolut unbedeutend ist. Beim HQ100 mit 900 m³/s ist das Volumen rechnerisch in 10 Stunden aufgefüllt. Die hohen Abflüsse können aber – wie Hochwasserverläufe in der Vergangenheit zeigten - 2 bis 3 Wochen lang anhalten.

Zur Erinnerung: niemand hat den Hochwasserschutz der Leine im heutigen Zustand in Frage gestellt. Die Verwaltung der Region hat in der Anhörung auch eindeutig klargestellt, dass es hier keinen Handlungsbedarf gibt. Auch die Bürgerbewegung pro Leineaue zweifelt nicht am bestehenden Hochwasserschutz (HQ100).
Wir befürchten aber begründet eine Gefährdung durch Hochwasser und Grundwasser infolge der geplanten Baumaßnahmen im festgesetzten Überschwemmungsgebiet, in dem solche Aktivitäten aus guten Gründen mit dem Wasserhaushaltsgesetz untersagt werden. Unsere Befürchtungen wurden in der Anhörung durch die Konzeptlosigkeit des Planers zur Wasserwirtschaft bestätigt.

Nur einer, Seelzes Bürgermeister Schallhorn, setzt noch auf das falsche Versprechen des verbesserten Hochwasserschutzes. Allerdings reduziert er das Thema  auf eine hochwasserfreie Straßenanbindung von Letter zur B6. Die ist ja erstrebenswert, aber doch nicht als Anhängsel eines Milliardenprojektes zur Vernichtung der Leineaue, für das die Initiatoren Zuschüsse von EU, Bund und Land erwarten. Da wird nichts mal eben so verschenkt.

Mit klarer Sicht der Dinge hat sein Kollege Heuer aus Garbsen dem Projekt ohne wenn und aber eine Absage erteilt.

Dr. Günther Barg

1 zu 0 für die Gegner des Vereins Leinebogen!

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Gestern im Regionsparlament erhiehlt der Verein für seinen versuchten Frontalangriff auf die Leineaue eine gründliche Abfuhr.
Der große Aufmacher in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung war:
                                     
"Will man das ?"

Nein, man will es nicht ,und die Befürworter standen ziemlich verdutzt allein auf weiter Flur.
Die Gegner, die Bürgerbewegung pro Leineaue, die Umweltverbände NABU und BUND,die Region mit dem Fachbereich Umwelt, der Bürgermeister der Stadt Garbsen und sogar überraschend für alle der bisherige Befürworter der Bürgermeister der Stadt Seelze kamen unabhängig in ihren Stellungnahmen zu den einhelligen und vernichtenden Urteil, das Projekt ist weder sinvoll noch machbar, da man hier eine intakte Naturlandschaft ruinieren will, die keines der vom Verein Leinebogen angedichteten Probleme hat. Sie alle übrigens auch die CDU, die GRÜNEN und auch sehr deutlich die Roten und Piraten aus dem Regionparlament sprachen sich öffentlich grundsätzlich jeweils aus ihrer Sicht gegen die Bebauung und Flutung der Leineaue aus . Der hohe Freizeitwert der Leineaue ist nicht hoch genug einzuschätzen. Er wird nur schlechter durch massive Bebauung und Flutung. Der öffentliche Raum Leineaue soll öffentlich frei für jedermann zugänglich bleiben.
Aber das alles haben die älteren Herren des Vereins Leinebogen nicht verstanden.  Alle gesetzlichen Regeln und Widerstände kann man ja überwinden und auch die Gegner von dem Projekt überzeugen, war das Schlusswort des SPD Regionsabgeordneten Walter Richter. Wo steht dieser Mann und wem ist erverpflichtet? Wir denken der Wähler wird`s schon richten.
Übrigens:  Der wünschenswerte Straßenbau "Leinesprung" hat aber rein garnichts mit dem Projekt Leineaue zu tun.

Helmut Herwig

Öffentliche Anhörung am 14.01.2014

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Im Verlauf der vierstündigen Anhörung kristallisierte sich heraus, dass die Argumente gegen die Projektidee weiterhin erschlagend sind. Auch die Verwaltung hat sich klar ablehnend positioniert. Der Verein Leinebogen e.V. sieht hierin aber nach wie vor eine gute Idee. Über das weitere Vorgehen will der Verein Leinebogen nach gründlicher Bewertung des Tages beraten.

Foto: Hannes Frischat

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